"Auf seinem rechten Oberarm war mit schwarzem Isolierband ein Verbandsstoff befestigt, um seine neue Tätowierung zu schützen.
Es war eine Ratte mit einer Königskrone auf dem Kopf, die einen Fön in der Hand hielt und über eine Sprechblase ausrichten ließ: „Geh du da mal lieber hin für mich.“
Sollte nichts bedeuten, sondern nur gut aussehen.
Das mit unseren Tattodes, das war so eine Sache. Seit Emmi, der immer ein großer Picassofan war und der in Amerika den künstlerischen Durchbruch schaffen wollte, aus New York zurück war, wo er sich in einer Phase von expressiver Niedergeschlagenheit „Pablo du Schwein“ eingraviert hatte, gab es unter uns einen insgeheimen Wettbewerb, bei dem derjenige die meiste Anerkennung erhielt, der mit der unsinnigsten Tätowierung ankam."
"Rockfieber"
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